Offenbarung 21,5
Der Satz stammt aus dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes. Johannes schreibt diese Worte in einer Zeit großer Bedrängnis und Not. Es ist keine Vertröstung auf ein fernes Jenseits, sondern die Zusage Gottes, dass Er das letzte Wort über unsere Welt und unser Leben hat.
Oft fühlen wir uns von Krisen oder festgefahrenen Situationen gelähmt. Die Jahreslosung lädt uns ein, mit einem „Hoffnungstrotz“ auf die Welt zu blicken.
Altes loslassen: Neues kann oft erst entstehen, wenn wir Altes – Verletzungen, Vorurteile oder festgefahrene Strukturen – gehen lassen.
Gottes „Upcycling“: Gott macht nicht alles anders, sondern Er macht alles neu. Wie bei einem Kunstwerk, das restauriert wird, bleibt unsere Geschichte bestehen, erhält aber durch Gott einen neuen Glanz und Sinn.
Wo in Ihrem Leben sehnen Sie sich nach einem Neuanfang? Wo gibt es „leise Anfänge“ von Gottes Wirken, die Sie 2026 bewusst wahrnehmen möchten?
Gott segne dich mit dem Mut, Altes loszulassen.
Gott segne dich mit dem Vertrauen, dass Neues gut werden darf.
Gott segne dich mit offenen Augen für sein Wirken in deinem Leben.
Amen.
(Sylvia Wiederspahn)